Meisterschaften

Der Cheerleading und Cheerdance Verband Deutschland e.V. veranstaltet eine Meisterschaftssaison, die aus Landes- bzw. Regionalmeisterschaften und einer Deutschen Meisterschaft besteht. Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft findet über ein bundesweites Ranking statt, durch dass sich eine bestimmte Anzahl von Teams pro Kategorie qualifiziert. Die punktbesten Teams der Deutschen Meisterschaft in der Jugend- und der Erwachsenen-Altersklasse können sich dann – mit einigen Ausnahmen – für die ECU Europameisterschaft qualifizieren.

(Bilder: Tom Lorenz)

Der Cheerleading und Cheerdance Verband Deutschland e.V. unterscheidet im Wettkampfbereich nach 3 Altersklassen. Dabei sind die Altersgrenzen fließend, um so den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes bzw. des Jugendlichen bestmöglich berücksichtigen zu können.
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Kinder: „PeeWees“ bis max. 12 Jahre
Jugend: „Juniors“ mind. 11 bis max. 17 Jahre
Erwachsene: „Seniors“ ab 14 Jahre
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Ein Team muss mindestens 8 und darf maximal 25 Teammitglieder haben.
Unterschieden wird hier in folgende Kategorien:
  • AllGirl (reine Mädchenteams) & Coed (gemischte Teams)
  • Level 1 bis 6 gibt den jeweiligen Schwierigkeitsbereich an
PeeWee Altersklasse Junior Altersklasse Senior Altersklasse
Angeboten werden hier Level 1 und Level 2. In der Altersklasse der Kinder wird noch nicht nach Geschlecht unterschieden, da sich die körperlichen Voraussetzungen bei Mädchen und Jungen bis 12 Jahren kaum unterscheiden. Angeboten werden hier aktuell Level 3, Level 4 und Level 5 jeweils AllGirl und Coed. Angeboten werden hier aktuell Level 5 und Level 6 – jeweils AllGirl und Coed (Limited Coed bis max. 4 Männer).
Bewertungskriterien
Die gezeigten Elemente werden in Bezug auf die Schwierigkeit und die Sauberkeit der Ausführung bewertet. Die Synchronität und das Tempo der Darbietungen, die Kreativität der Elemente und eine fließende und mitreißende Choreographie sind ebenso ausschlaggebend für die Punktevergabe.
Performance Cheer beinhaltet verschiedene Tanzstile wie Hip Hop, Jazz und Freestyle Pom.
Je nach Stil werden die grundlegenden zugehörigen technischen Elemente nach Art der Ausführung, Körperkontrolle, Dehnbarkeit, Sauberkeit, kraftvolle Bewegungen sowie Schwierigkeit der stiltypischen Elemente bewertet. Unterschiedliche Kategorie bedingt hierbei unterschiedliche Gesichtspunkte der Bewertung. Während im Hip Hop vor allem Akrobatik und Körperisolation, kraftvolle Bewegungen zählen, wird im Jazz vermehrt auf Körperhaltung, Körperkontrolle sowie die Flexibilität geachtet. Im Freestyle Pom sind die korrekte Pom Motiontechnik und typischen Cheerjumps, aber auch Drehungen und Kicks in ihrer sauberen und korrekten Art wichtig.
Weiterhin fließen Gleichheit der Bewegungen, Synchronität, musikalische Umsetzung, Tempo, Bewegungsfluss sowie effektvolle und kreative Choreografie in die Bewertung mit ein.